Mikroskoptechnik-Hagen
Impressum
Nun zur Ablauforganisation!
Wer an der Zoom-Videokonferenz teilnehmen möchte, von dem erbitte ich eine Nachricht an nwv.stahlschmidt(at)t-online.de unter Angabe seiner persönlichen
E-Mail-Adresse.
Ich antworte mit der Zusendung eines Links, den braucht man dann nur zum Konferenzzeitpunkt anzuklicken.
Eine Registrierung oder Programminstallation ist nicht erforderlich und Lizenzkosten fallen auch nicht an.
Bei Bedarf werden wir die ersten Minuten der Konferenz verwenden, Fragen zum Umgang mit der bestimmt noch nicht allen geläufigen Technik zu beantworten und,
wenn nötig, Hilfestellungen zu geben.
Liebe Mikrofreundinnen und Mikrofreunde,
ich lade Sie/Euch ganz herzlich für den 26.03.2022 um 15 Uhr zur nächsten Videokonferenz der Veranstaltungsreihe „Mikroskopie Hagen“ ein.
Michael Plewka, Hattingen, wird ein spannendes und anregendes Thema vortragen:
 
„Mikroskopische Streifzüge durch die Bretagne“
Die Bretagne im Nordwesten Frankreichs ist aufgrund der geografischen Lage nicht nur für sportlich(Wasser-/ Radsport sowie Wandern) oder kulturell ambitionierte
Menschen interessant, sondern hat ebenfalls für biologisch interessierte Menschen jede Menge zu bieten.
An spektakulären Felsküsten, in typischen bretonischen Fjorden und Sandstränden findet man größere Lebewesen, wie beispielsweise Seetange oder Möglichkeiten
der Vogelbeobachtung, aber eben auch mikroskopisch kleine Organismen in Hülle und Fülle. Dabei ist der große Tidenhub im Bereich des Ärmelkanals eine
Besonderheit dieser Region, die für die Ökologie der Organismen selbst eine große Rolle spielt. Zudem bietet sich bei Ebbe somit auch eine einfache
Zugangsmöglichkeit zu den Lebewesen in verschiedenen Bereichen des Fels- oder Schlickwatts. Nicht zuletzt ist das auch der Grund, weshalb in dieser Region
(Roscoff) eine in der Wissenschaft sehr bekannte biologische Forschungsstation beheimatet ist.
Daneben gibt es natürlich auch Wälder, Felsregionen oder limnische Biotope (Teiche und Bäche) und Moore, welche unter mikroskopischen Fragestellungen beprobt
werden können.
Michael Plewka hat in den letzten acht Jahren regelmäßig auf Wanderungen die verschiedenen Gebiete und Biotope in der Bretagne erkundet und dabei die
Gelegenheit gehabt, mit einem vollwertigen (DIK-) Mikroskop die mikroskopisch kleinen Organismen aus den verschiedensten Biotopen der Bretagne intensiv
vor Ort zu untersuchen. Auf diese Weise sind viele interessante oder auch rätselhafte Organismen erfasst und fotografiert worden, die in den Biotopen von
NRW, aber auch anderer Binnenregionen Deutschlands vermutlich eher selten zu finden sind. Eine Auswahl dieser Lebewesen wird in dem Vortrag vorgestellt
werden, (wobei einer der Schwerpunkte dabei - natürlich!!! - auf den Rädertieren liegt).
Allerdings wird weniger eine Liste der gefundenen Arten "abgearbeitet"; vielmehr geht es um die Beziehung dieser Organismen zu dem Biotop, in welchem sie
vorkommen. Dabei tauchen aber auch wieder neue Fragen zur Biologie dieser Organismen auf, die ebenfalls angesprochen werden und gegebenenfalls im
Anschluss an den Vortrag diskutiert werden können.